Das Thema Schutzmasken – was man wissen sollte

Eine Viren- oder Bakterieninfektion möchte niemand haben. Durch die Corona-Pandemie ist gerade dieses Thema in den letzten Monaten besonders in den Vordergrund geraten. Vor allem über die Hände und Einatmen gelangen die kleinen Fremdkörper in die Schleimhäute und verbreiten sich dort rasant. Um die Gefahr zu verringern, ist es deshalb notwendig, bestimmte Hygieneregeln zu beachten. Das regelmäßige Händewaschen, mindestens 1,5 Meter Abstand halten, Personenkontakt meiden und eine Mund- und Nasenbedeckung minimieren das Risiko einer ungewollten Ansteckung. Hauptsächlich das Tragen von Schutzmasken unterstützt den Fremdschutz am meisten. Dennoch gibt es auch hier wesentliche Unterschiede zwischen beim Mundschutz, was Qualität und Wirksamkeit der einzelnen Produkte betrifft.

Mund- und Nasenschutz

Im Allgemeinen wird zwischen Masken aus Stoff, welche keine eigenen und geprüften Standards haben und medizinischen FFP- bzw. OP-Masken differenziert. Beide Varianten sind sogenannte Halbmasken, da sie Mund und Nase umschließen. Der Augenbereich bleibt demnach komplett frei. Medizinische Masken bestehen dabei im Normalfall aus drei oder mehreren Schichten Filtermaterial. Der Werkstoff ist entweder Vlies oder ein Material, das elektrostatisch wirkt und feine Partikel bindet. Trotz Filter kann ein- und ausgeatmet werden. Die etwas teureren FFP 2 und 3-Masken findet man ebenso mit einem Ausatemventil. Das Ventil erleichtert das Atmen und senkt die Verbreitung von Sekrettropfen an die nähere Umgebung. Um ebenfalls Menschen, die auf das Vliesmaterial allergisch reagieren, zu schützen, werden solche Masken auch ohne Latex angeboten. Gespannt werden die Masken anschließend mit zwei Gummivorrichtungen (je eine pro Seite) über den Ohren.

Was bedeutet die Abkürzung FFP ?

FFP ist die Kurzform für Filtering Face Piece und werden dann vorgeschrieben, wenn am Arbeitsplatz gewisse Grenzwerte überschritten werden. Sie dienen im eigentlichen Sinne zum Schutz beim Arbeiten mit Farbe, Airbrush und bei der Gebäudesanierung, wo viel Feinstaub entstehen kann und eine Asbestgefahr vorherrscht. Aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit werden sie aber gerne entfremdet und können ebenso Krankheitserreger abwehren. Derartige Masken sind in der Regel zertifiziert und in drei Klassen zu erwerben. Empfehlenswert ist alles ab FFP 2 aufwärts. Die Masken sollten nur entsprechen eine CE-Zertifizierung haben. FFP 2 bieten eine Abwehr von 92 % und FFP 3 sogar von 98 %. Stolpert man im Handel zufällig über den Begriff N95 oder KN95, so handelt es sich dabei um eine internationale Bezeichnung, die den FFP 2-Masken gleichkommt. Sie schützen daher genauso gut.

Einkaufsmöglichkeiten

Durch die Pandemie lassen sich Masken so gut wie überall finden. Egal ob im Supermarkt, Baumarkt, Bahnhöfen oder Drogeriemärkten, durch Corona ist ein Hype um das Stoffgebilde vor dem Mund entstanden. Mittlerweile wird sogar überlegt, ob eigens angefertigte Automaten in der Öffentlichkeit aufzustellen werden sollen. Wer allerdings weg von schlichten Einwegmasken möchte und die eine modische Alternative tragen will, sollte einen Blick in einen Schutzmasken Shop werfen. Dort werden nicht nur verschiedene Materialien vermarktet, sondern auch unterschiedliche Designs angeboten. In einigen Shops können selbst eigene Designs kreiert werden.