Monthly Archive: August 2019

Wie bediente man Computer, bevor es den Touchscreen gab?

Tablet mit Touchscreen

Heutzutage sind moderne Mediengeräte wie Smartphones, Smart-Pads oder Touchscreen-Computer nicht mehr wegzudenken. Die Steuerung erfolgt meist einfach und intuitiv über einen sogenannten Touchscreen Bildschirm. Dabei führt der Benutzer seine Finger über den Bildschirm und „berührt“ die gewünschten Anwendungen, Emojis oder Buchstaben direkt. Gerade die jüngere Generation wächst häufig ausschließlich nur noch mit dieser Bedienungsweise auf, doch wie war das früher? Wie wurden Computer vor dem Touchscreen bedient und was waren die Besonderheiten der einzelnen Möglichkeiten? Diese Fragen werden hier beantwortet.

Lochkarten und Lochkartenstreifen

Lochkarten waren eine der ersten Methoden, um mit einem Computer zu interagieren. Dabei handelt es sich – wie der Name schon vermuten lässt – um Karten oder Streifen aus Papier, Pappe oder Kunststoff. In diese Streifen wurden Löcher eingestanzt, die dann von einem Computer eingelesen werden konnten. So konnten Programme eingegeben und dem Computer Befehle erteilt werden.

Das Prinzip der Lochkarten stammt schon aus dem 18. Jahrhundert. Schon während der industriellen Revolution konnten mit Hilfe solcher Karten Webstühle gesteuert werden.

Noch heutzutage werden Lochkarten in verschiedenen gastronomischen Betrieben und Discotheken verwendet, um Bestellungen abzurechnen. Dies ist aber im digitalen eine Seltenheit geworden.

Tastatur und Maus

Tastatur und Maus sind wohl die langlebigsten Eingabemethoden für den Computer und den meisten Menschen auch im heutigen Touch-Zeitalter noch ein Begriff. Auch gerade in der Industrie und im Büro sind diese Bedienungsmethoden nach wie vor Standard.

Die Tastatur hat eine relativ lange Geschichte. Sie wurde schon im 19. Jahrhundert in mechanischen Schreibmaschinen verwendet und wies auch damals schon die später bekannte Form auf. Dazu zählt auch die im ersten Moment seltsam anmutende Tastenbelegung nach dem sogenannten QWERTZ-Prinzip, statt alphabetisch angeordneten Tasten. Tastaturen wurden spätestens mit Einführung der IBM-Computer Anfang der 1980er-Jahre weitgehend normiert und wiesen in der Folge beinahe bei allen Herstellern eine ähnliche Form auf. Die Buchstaben nehmen dabei den größeren Teil der linken Seite der Tastatur ein, auf der rechten Seite befindet sich häufig ein Ziffernblock und oben in der Regel die Funktionstasten F1-F12. Von Land zu Land können die Tastaturen leicht variieren und den Besonderheiten der jeweiligen Sprache angepasst werden. Deutsche Tastaturen verfügen z. B. noch über die Umlaut-Tasten „ä“, „ö“ und „ü“, die auf englischen Tastaturen nicht vorkommen.

Die Maus kam Mitte der 1980er-Jahre in Gebrauch, als graphische Benutzeroberflächen immer beliebter wurden. Vorher waren oft nur Buchstaben, Zahlen und rudimentäre Graphiken darstellbar, graphische Oberflächen machten die Bedienung auch für Laien einfacher. Computermäuse verfügen meistens über zwei Tasten. Die linke dient zum Auswählen, die rechte um weitere Optionen aufzurufen. Dazwischen befindet sich häufig ein Mausrad, mit welchem man durch Menüs „scrollen“ kann. Dieser Vorgang ist vergleichbar mit dem „Wischen“ auf einem Touchscreen Bildschirm.

Sonstige Eingabemöglichkeiten

Es existierte auch eine Reihe von alternativen Eingabemöglichkeiten für Computer. Dazu zählen z. B. die heutzutage von Spielekonsolen bekannten Controller und Joysticks.

Auch sogenannte Drawboards sollten an dieser Stelle Erwähnung finden. Diese sind vom Prinzip her ähnlich wie Touchpads, doch man benötigte eine spezielle Oberfläche und einen zugehörigen Stift, um diese Boards zu bedienen. Diese sind auch heute noch besonders bei Zeichners beliebt, doch vielerorts hat die intuitivere Touch-Steuerung diese Bedienmöglichkeit abgelöst.

Die richtigen Helfer für den Aufbau von Muskelmasse

Heutzutage trainieren so viele Menschen wie noch nie in Fitnessstudios, in Parks, oder zuhause. Der neue Fitnesshype wird immer präsenter, auf den sozialen Medien tummeln sich gestählte und athletische Körper und es gibt Unmengen an Ernährungsempfehlungen und immer neuen Trainingsplänen.

Um gezielt Muskeln aufzubauen und den Fettanteil des Körpers zu reduzieren, ist die richtige Kombination von Training und Ernährung unerlässlich. Besonders die Ernährung spielt hierbei eine viel größere Rolle, als viele Menschen denken. Damit die Ernährung wirklich optimal auf das Ziel des Muskelaufbaus angepasst werden kann, gibt es verschiedene Nahrungsergänzungsmittel, die auch Supplements genannt werden, mit denen die bestmöglichen Ergebnisse im Muskelaufbau erzielt werden können.

Wie bereits beschrieben werden Supplemente auch als Nahrungsergänzung bezeichnet. Hier ist der Name Programm, denn sie sollten nur eine Ergänzung zu einer ausgewogenen täglichen Nahrung darstellen. Sie helfen dabei, Lücken in der Nährstoffzufuhr zu schließen und zur Vorbeugung von Mangelerscheinungen beizutragen.

Supplemente können eine ausgewogene und vollwertige Ernährung niemals ganz ersetzten. Sie dienen lediglich als Unterstützung, die gesetzten Ziele im Muskelaufbau effizienter zu erreichen. Wichtig ist, um die richtigen Supplemente auswählen zu können, zu wissen, welches Ziel eigentlich verfolgt wird. Denn die Supplemente richten sich danach, ob der Muskelaufbau vorangetrieben werden soll, ein Mangel an Nährstoffen ausgeglichen werden soll, oder lediglich die Gewichtsreduktion im Fokus steht. Im Folgenden gibt es nützliche Informationen, welche Supplemente sich für welche Ziele eignen und zu welcher Zeit diese am besten eingenommen werden sollten.

Die BCAAs

Bei den BCAAs handelt es sich um Proteine, welche in der Leber nicht noch verstoffwechselt werden. So können die Muskeln und der Organismus direkt von ihnen profitieren. Eingenommen werden sollten sie besonders nach und während der Trainingseinheit, um die Kräfte wieder zu füllen. Enthalten sind hier drin Stoffe wie Valin, Isoleucin und Leucin, welche einen positiven Effekt auf die Synthese von Proteinen haben und den Aufbau von Muskeln dadurch unterstützen. Sie sorgen ebenfalls dafür, dass die vorhandene Masse der Muskeln geschützt wird und diese bei einer Diät nicht abgebaut werden. Die Einnahme eignet sich für diejenigen, die den Bedarf an den Inhaltsstoffen durch ihre tägliche Nahrung oder Shakes nicht decken können. Die Dosierungsempfehlung liegt zwischen 10 und 20 Gramm pro Tag.

Das Kreativ

Für den Erhalt und den Aufbau von Muskeln spielt Kreativ eine große Rolle. Hierbei handelt es sich um einen Stoff, der auch vom Körper selbst produziert wird und in den Muskeln gespeichert wird. Von dort aus versorgt er diese mit Kraft. Es gibt verschiedene Dinge, die dazu beitragen, dass der Speicher des Kreatins in der Muskulatur abnimmt, wie beispielsweise eine vegetarische Lebensweise. In solchen Fällen macht die zusätzliche Einnahme von Kreatin durchaus Sinn. Am besten wird es während eines anstrengenden Trainings eingenommen oder in Phasen der Regeneration, damit die Muskeln erhalten bleiben. Pro Tag sollten hier etwa drei Gramm eingenommen werden, ist die Einnahme nur für einen kurzen Zeitraum angedacht sind auch 20 Gramm pro Tag möglich. Wird zu viel Kreatin verzehrt, speichert der Körper vermehrt Wasser ein.

Das Whey Protein

Dies ist der wahre Klassiker im Fitnessbereich. Gewonnen wird das Whey Protein aus dem Eiweiß von Milch und verfügt somit über einen hohen Anteil an BCAA, Aminosäuren und kann dem Körper darüber hinaus sehr schnell verfügbar gemacht werden. Eigenommen werden sollte der Eiweiß Shake daher am besten nach dem Training, sodass die Reserven schnell wieder gefüllt werden können. Das Supplement eignet sich sowohl für die Steigerung der Kraft als auch der allgemeinen Muskelmasse. Pro Shake können rund 30 Gramm Whey Protein verzehrt werden. Angerührt werden können die Shakes nahezu mit allen Flüssigkeiten, am besten eignet sich Wasser oder fettarme Milch.